Rahmenbedingungen

Ich bin ab April meine Haupteinnahmequelle los: zu lange schon arbeite ich als Hilfskraft. Nach acht Semestern ist den verwaltungstechnischen Regeln folgend Schluss, gleich, ob man seinen Job ordentlich macht. Nun möchte ich nicht darüber urteilen, wie gut oder weniger gut ich meinen Job gemacht habe. Allerdings ist es schon über Studiengebühr ärgerlich, denn innerhalb des Forschungsprojektes, in dem ich seit 2003 arbeite, werde ich meine Magisterarbeit schreiben. Und so eine Verbindung von bezahlter Arbeit und akademischer Forschung in Vollzeit wäre eigentlich eine logische und sinnvolle Symbiose – für beide Seiten. Sei’s drum.

So ist dieser März der letzte Monat relativer finanzieller Unbeschwertheit. Der Monat, in dem man das 27. Wiegenfest begeht und nach dem alles erlischt: Krankenversicherung, Kindergeld, Jugend. Das bisschen Bafög ist schon ein gutes Jahr ausgelaufen. Dafür gibt’s jetzt Studiengebühren.

Aber so ist das jetzt und nicht anders. Und irgendwie hat man sich die letzten sieben Jahre mit sehr wenig oder ein wenig mehr durchgeschlagen. So war es nie einfach, aber auch nie langweilig.

Und wer will schon ein einfaches Leben.

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