Archive for Mai, 2008

Kritzelkritzel!

…kritzelt doch bitte, bitte nicht in unserem Eigentum rum!

Unglaublich – was muss in Menschen vorgehen, die mit diversen Schreibgeräten in gemeinschaftlichem Eigentum aus Bibliotheken ihre Striche, Anmerkungen, Fragezeichen (wenn ihr’s nicht kapiert, selbst schuld!) und Ausrufezeichen platzieren? Ehrlich gesagt halte ich das für einen Ausdruck gröβter geistiger und sozialintellektueller Schwäche. Das ist wie Schwarzfahren. Asozial.

Und davon hab ich im Moment gaaaanz viel aufm Tisch liegen.

Schreibe einen Kommentar

Umgebungstemperatur

Ihr kennt das, oder? Zu stressigen Projektarbeitstagen (Hausarbeit, Prüfungen usw.) sieht die Wohnung wie geleckt aus, die Wäsche ist gewaschen und – man will’s oft nicht glauben – die Fenster sind geputzt! Man erinnert sich plötzlich an längst vergessene Freunde, die man unbedingt mal anrufen wollte. Und beim Blogger seiner Wahl sind mit Sicherheit in den letzten anderthalb Stunden neue Beiträge erschienen. Man selbst haut den zweiten Beitrag an einem Tag in die Tasten.

Und trotzdem acht Stunden konzentriert gearbeitet.

Schreibe einen Kommentar

Marktlücken

Sollte das mal nichts werden mit dem Job nach der Uni (an der Uni?), fallen mir zunehmend varitable Alternativen auf. Denn, so man sich auch erst einmal für mindestens zwei Wochen eingeschlossen hat, bleibt natürlich wenig Zeit zur Essenszubereitung und Koffeinversorgung. Wo man die letzten zwei Jahre hinlänglich bekannt den zeitlichen Gegenwert eines Bachelorstudiums an Zeit vergeudet hat, kann es jetzt selbstredend nicht schnell genug gehen mit akademischen Ehren.

Und so bleibt der automatische Essens-, Kaffee- und Nikotinspender für zu Hause selbst in unserer on-demand-Gesellschaft nur ein Wunschtraum oder ein Vorschlag für einen leidlich guten Businessplan.

Mag mir jemand seine Senseo leihen?

Comments (1)

Wo fange ich an?

Panik. Und nicht erst seit gestern.

In einem Monat muss die Arbeit im Examenskolloquium präsentiert werden. Und vermutlich in sechs bis acht Wochen im Forschungskolloquium. Was eigentlich als Feedback gedacht und als solcher per se sicherlich hilfreich wäre, beginnt, sein wirkliches Drohpotential zu entfalten. Will man wirklich zugeben müssen, dass man noch nichts zu Papier gebracht hat?

Doch halt – „zu Papier“ bringe ich grundsätzlich alles erst zum Schluss. Aber um sich wirkliche Hilfe von Auβen zu holen, muss man erst einmal eine klare Idee haben. Und dafür muss man lesen, recherchieren, Notizen machen. Das fällt besonders schwer. Wo anfangen? Die derzeitige Nullbockeinstellung hat dann auch nichts damit zu tun, zu glauben, man könnte das alles nicht.

Es ist doch nur noch Fleissarbeit.

Schreibe einen Kommentar