Das Problem des Problems

Die Schwierigkeit eines solchen Unterfangens ist ein Problem. Das Problem. Nicht die Probleme. Dazu gehört folgendes Zitat des Professors aus dem Examenskolloquium:

Ich weiβ überhaupt nicht, weshalb Sie immer so ein Gewese um Examensarbeiten machen. Sie sehen da immer mehr Probleme, als ich sie sehe.

Bravo! Und die Antwort aus dem Plenum folgte auf dem Fuβe:

Das mag daran liegen, dass wir die Arbeit schreiben müssen, und nicht Sie.

Und aus der Sicht des Professors würde ich diese Art der Problembehandlung sogar unterschreiben. Und vermutlich werde ich in ein, zwei Jahren, vermutlich und im günstigsten Fall eine Woche vor Drucklegung die Probleme auch nicht mehr verstehen. Denn das Problem an sich ist ja, die Probleme auf ein einziges zu reduzieren. Nicht wahr?

Eine Frage, ein Problem. Fertig ist die Laube.

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