Woche 3

Tag 1: Ventilator kaufen, EM gucken, ausruhen.

Tag 2: Verzweifelter Versuch, zur Arbeit zurückzukehren. Bloβ nicht nachlassen. Das ist tödlich, so lehrt die Erfahrung. Andererseits – ich hab nie länger als fünf Tage (im Normalfall nicht länger als drei) an einer Hausarbeit geschrieben. Und nun bin ich schon in Woche 3! Aber mal ehrlich, so dauerhaft wie in Hälfte Zwei von Woche 1 war ich seither so oder so nicht mehr.

Tag 3: Der Tag ist total im Eimer. Selbst zwei Mal in der Nacht den Bünabe herbeirufen hilft nichts – es ist die Perspektivlosigkeit, gegen dieses Problem nichts machen zu können [mittlerweile jede Nacht Radau]. Die Hausverwaltung wird eingeschaltet. Einzige Möglichkeit im Moment: so lange die Polizei rufen, bis die auch keinen Bock mehr haben.

Tag 4: Ahem. Es wäre irgendwie ganz hübsch, sich wieder ein wenig Motivation anzueignen. Die ist momentan ganz unten. Aber soviel fremdverschuldete Müdigkeit hatte ich auch schon lange nicht mehr. Es ist beinahe nur noch die Angst vor Insomnia, die mich mich lähmt und nicht schlaften lässt. Verrückt. Dabei wäre ich fast vor Mitternacht eingeschlafen: bei Österreich gegen Polen.

Tag 5: Ein Vortrag zum individuellen Sprachwandel in unterschiedlichen linguistischen Umgebungen zum Frühstück. Lustig. Endlich ein Vortrag, dem ich folgen kann, auch inhaltlich. Schade, dass er nicht ganz fertig wurde in der Zeit. Nachmittags noch mal ein paar Stunden arbeiten. Also für Geld, das ich schon bekommen habe.

Tag 6: Bockmist. Scheisstag. Irgendwas fehlt im Leben.

Tag 7: Endlich behutsame Rückkehr zum Wesentlichen. Aber so langsam gehen mir die „einfachen“ Artikel aus. Historisch ist jetzt schon so abgekaut. Es täte der Arbeit mit Sicherheit ganz gut, sich endlich dem Kernproblem des Theorieteils zu nähern. Dann würde vielleicht auch dieses beschissene Gefühl verschwinden, irgendwie doch gewaltig auf dem Holzweg zu sein.

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