Woche 5

Tag 1: Nach dem konfusen Wochenende und dem ergebnislosen Versuch, sich durch quadratmeterweise Paketpapier an der Wand einen Überblick zu verschaffen… Komplettes Verstoβen – zumindest für den Moment – des theoretischen Hintergrundes. Merke: Gründliches Noch-mal-lesen zentraler Texte wirkt wirklich Wunder. Man kann so viel überlesen, unglaublich.

Tag 2: Ich treffe jemanden, der seine Magisterarbeit in drei Wochen geschrieben hat. WTF??

Tag 3: Es ist Mittwoch, es ist Korpussuchetag.

Tag 4: Erholungsphase. Es ist Nachhalbfinaltag. Äh ja.

Tag 5: Korpussuche. Neues finden, kategorisieren, rausschmeissen. Die Suche ist nach wie vor unsystematisch, aber sei’s drum. Vielleicht muss es so sein. Nachmittags das elaborierte Gespräch mit der Kommilitonin, die das ähnliche Thema hat. Auch aufschlussreich.

Tag 6: Wie wär’s zum Wiedereinstieg nach der sonst eher etwas mauen Woche mal mit ein paar Zahlen? Korpus einfach mal untersuchen – statistisch… Am Dienstag soll ja die Präsentation sein. Dazu mal ein paar Dialektkarten einbauen, Tabellen erstellen. Mehr nicht. Kann keine Zahlen mehr sehen.

Tag 7: Am siebten Tage sollst du ruhen… Präsentationsvorbereitung für Dienstag. Finalvorbereitung für heute abend. Nicht soviel Radio hören, das macht nur nervös. Und von diesem Gefühl hab ich im Moment eh schon genug.

Fazit: So sehr wie in dieser Woche hab ich noch nie gespürt, dass ich seit zweieinhalb Jahren keinen Urlaub mehr hatte. Vielleicht werd ich’s wie alle machen: Nach der Prüfungsanmeldung wird erst mal Pause gemacht.

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