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Zugriffsstatistiken

Daran hat sich nicht viel geändert. Nach wie vor spült Herr Google ver(w)irrte Studenten auf der Suche nach Hilfe bei ihren Abschlussarbeiten auf diese Seite. Dies sind die zehn häufigsten Suchbegriffe:

  1. magisterarbeit wochen
  2. trachtas
  3. magisterarbeit in einer woche
  4. länge magisterarbeit
  5. magisterarbeit probleme
  6. wieviel seiten mindestens sollte eine magisterarbeit haben
  7. „magisterarbeit in * wochen“
  8. mindmap tagebuch
  9. struktur magisterarbeit
  10. fragestellung magisterarbeit

Was mich angesichts dieser Aufstellung etwas verwirrt – was macht „trachtas“ so mutterseelenallein (und vor allem so weit oben) in der Liste, die vornehmlich Schummler, Stukturlose und Prokrastinationsexperten entblößt? Sollte es womöglich so sein, dass mein eher stümperhafter Versuch, „thesis“ ins Gälische zu übersetzen, gar nicht so stümperhaft war und der Begriff einem breitem Publikum bekannt ist?

Unter allen Begriffen ist übrigens kaum ein Hinweis zu finden, dass sich jemand für die inhaltlichen Aspekte der Arbeit zu interessieren vermag. Lediglich zwei Treffer zu „bestimmter artikel englisch“ und einer zu „irisches englisch“ legen den Schluss nahe, dass zufällig herüberblickende Besucher eher kurz verweilen. Denn zu „prüfungsamt schein fälschen“ findet der faule Student hier keine Hilfestellung.

Generell beschleicht mich anhand vieler Suchbegriffe der schreckliche Verdacht, dass da draußen nicht nur verzweifelte Kommilitonen stecken, sondern auch ungleich zahlreichere Menschen, die sich Tipps zum Tricksen versprechen.

Mein Favourit ist übrigens „wie macht man eine magister arbeit“, das in dieser ulkigen Version immerhin zwei Mal auftaucht.

Jetzt hab ich’s verstanden. Ich mache mir (Magister)Arbeit.

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Die fehlende Kommentarflut auf dieser Seite spiegelt durchaus nicht wider, was hier zeitweise los ist. Oder anders gesagt: die Suchwörter, mit denen Besucher auf diese Seite gespült werden, lässt erahnen, dass da draussen ne Menge Studenten hilflos durch die Welt eiern, auf der Suche nach Abhilfe beim „Ungeheuer Magisterarbeit“ oder Unterstützung des Vorhabens „Magisterarbeit in drei Wochen schreiben“.

Eine Suche meinerseits mit denselben Stichworten offenbart die Verzweiflung dieser Leute. Es scheint wirklich nicht viel zu geben. Und während ich dachte, ich sei die dreihundertmillionste Studentin, die ein Tagebuch über ihre Abschlussarbeit verfasst, gibt’s an sich nicht viel Vergleichbares.

Hoya, ihr seid nicht allein (und ich offensichtlich auch nicht).

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