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Der Schweinehund, der innere

Jeder kennt das: in Zeiten, in denen man sich auf Aufgaben konzentrieren will, die ein hohes Maß an Selbstdisziplin erfordern, ist die Wohnung blitzeblank, der Kühlschrank voll – und überhaupt findet man in solchen Phasen sehr leicht Gründe, etwas anderes zu tun. Das ist – aus eigener Erfahrung – häufig auch unabhängig davon, ob man im Grunde eigentlich gern an der Uniarbeit sitzt.

Ich schrieb in den vergangenen Tagen davon, dass ich auf meinen neuen Rechner warte, bevor ich so richtig mit der Arbeit beginnen kann, weil es sich so leicht einreden lässt, dass man den Rechner ungern inmitten einer wichtigen Arbeit wechselt. Das ist natürlich ausgemachter Blödsinn. Immerhin arbeite ich seit dem erneuten Crash meiner Festplatte bei sensiblen Daten auch und vor allen Dingen mit einer externen Festplatte. Also rechnerunabhängig. Und dennoch habe ich das Gefühl, dass ich mit meinem neuen Laptop ungleich motivierter sein werde. Zumindest rede ich mir das ein.

Das bedeutet im Umkehrschluss, dass ich keinerlei Ausreden mehr habe, wenn KIP endlich ankommt. (Wenn ich’s mir recht überlege… ich war schon laaaange nicht mehr beim Zahnarzt. Und wenn ich ganz tief in mich gehe, glaube ich auch an einen motivationsstiftenden Schub einer noch nicht gefundenen neuen Wohnung.)

Auweija.

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