Posts Tagged Thema

Mein Thema

Studiengang: Anglistik. Und weil das zu sehr nach Literatur und Shakespeare klingt, sag ich lieber, ich studiere Linguistik. Erhöht zwar meist den Erklärungsbedarf, ist aber weniger anfällig, als der Satz „Ich studiere Englisch“. Letzteres zieht meist ein „Ach, deshalb sprichst du so gut Englisch“ nach sich. Äh, wenn das so wäre, würde das ja im Umkehrschluss bedeuten, dass alle meine Kommilitonen vernünftig Englisch… gut, lassen wir das.

Zur Mitte meines Studiums (derzeit: zehntes Fachsemester) war ich eher auf der Schiene der Sprachlehrforschung (Applied Linguistics) und Soziolinguistik. Darauf war auch mein Auslandsstudium an der University of Technology, Sydney (UTS) ausgerichtet. Zum damaligen Zeitpunkt schien eine Symbiose mit meinem zweiten Hauptfach Politikwissenschaft für die Magisterarbeit – „Englisch/Sprachen und Europäische Union“ – unausweichlich. Und dann kam alles ganz anders.

Von Juli 2003 bis April 2008 arbeitete ich am Sonderforschungsbereich „Mehrsprachigkeit“ als Studentische Hilfskraft im Projekt zur historischen Entwicklung des Englischen in Irland (Hiberno-Englisch) und zu Sprachwandelprozessen in Sprachkontaktsituationen. Und wen das jetzt wirklich im Detail interessiert, kann sich gerne hier informieren.

Dann schrieb ich im April 2007 eine Hausarbeit über ein Phänomen innerhalb des Irischen Englisch und setzte mich zum ersten Mal wirklich mit den Inhalten des Projekt auseinander. Damit war eine wesentliche Weiche umgestellt: vergiss die EU, mach was Irisches!

Und da bin ich nun. Ein Kontaktphänomen im Irischen Englisch. Arbeitstitel: Article Use in Irish English. 19th Century Contact-Induced Change.

Und nu mach mal.

Advertisements

Schreibe einen Kommentar

Worum geht’s eigentlich?

Manchmal kommt’s mir so vor, als rede ich auch hier nur um den heissen Brei herum. Und manchmal glaube ich, dass ich zur Veranschaulichung Beispiele aus meiner momentanen wissenschaftlichen Umwelt anbringen sollte. Das ist ja nicht immer einfach.

Erstens will ich niemanden mit linguistischen Details langweilen. Zweitens hängen natürlich nach wie vor wissenschaftliche Forschungsdetails dran, die nicht ohne weiteres veröffentlicht werden dürfen, zumindest nicht von mir. Wieviel Dramatik in diesen Umstand jetzt reininterpretiert werden kann oder nicht, spielt keine Rolle. Ich hab da mal nen Wisch unterschrieben. Klingt zumindest schon mal irgendwie geheimnisvoll. Und Letztens, aber nicht weniger unwichtig, will ich mich hier ja nicht komplett entblöβen, soviel zum Thema „wie’s mir wirklich geht“. Aber das Wichtigste ist natürlich, dass mir hier keiner meine Ideen klaut! Aha, die wissenschaftliche Egomanenmentalität ist angenommen!

Andererseits wird’s hier sonst immer nur um „gerade trinke ich Kaffee“ und „heute hab‘ ich nix hingekriegt“ drehen. Das wird auf die Dauer ja auch langweilig. Und deshalb…

…gibt’s ab morgen eine Einführung ins Thema. Mein Thema.

Comments (2)