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ACHTUNG – UMZUG

tráchtas. dialann ist umgezogen! Bitte aktualisieren Sie Ihre Lesezeichen, vorausgesetzt, Sie wollen weiterhin mitlesen.

Das Tagebuch befindet sich jetzt zu Hause, unter blog.extraflach.de.

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Die Nostalgie der Kleinstbibliothek

Es gibt in Hamburg die groβe Staatsbibliothek Carl-von-Ossietzky [kurz: Stabi]. Daran angegliedert sind die Fachbibliotheken, die sich auf dem ganzen Campus verteilen. Im Philosophenturm befinden sich auch (fast) alle sprachwissenschaftlichen Institutsbibliotheken. Die Bibliothek der Anglistik erstreckt sich dabei über zwei Stockwerke, und ist direkt mit der Bibliothek der Skandinavistik verbunden und war mal mit der Bibliothek für Sprachlehrforschung verbunden, die wiederum… okay, reicht.

Dann gibt es noch die Bibliothek der Allgemeinen Sprachwissenschaft und Indogermanistik. Eine Einraumbibliothek! Okay, sie hat zwei Türen. Aber die zweite Tür ist nur dazu da, die Bibliothek verlassen zu können, wenn man eingesperrt wurde. Das passiert immer dann, wenn die Bibliothekarin Mittagspause macht oder auf Klo muss. Dann verlässt man die Stube über die zweite Tür, die nur von innen geöffnet werden kann und meldet sich bei ihrer Kollegin im Zimmer am Ende des Flures ab.

Ziemlich groβes Vertrauen dem gemeinen Studenten gegenüber. Und erst recht, wenn man bedenkt, welche Schätze in diesem Zimmer lagern. So ist man gut und gerne eine Stunde oder mehr völlig alleine zwischen alten Büchern aus dem 18. Jahrhundert. Zwei groβe Regale mit historischen Studien der Keltologie. Ruhig, einsam, gefangen in einer Zeitreise.

Das nostalgische Kleinod im Wuselturm mit seinen 14 Stockwerken.

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Orientierungshilfe

Es ist ab und an sehr hilfreich, das Mindmapping zu Papier zu bringen. Denn eigentlich ist die komplette Arbeit ja schon im Kopf: der grobe Aufbau steht, die Argumentationsstruktur ist logisch. Jetzt müssen nur die Lücken zwischen den Überschriften gefüllt werden.

Wie schwierig kann es denn dann sein, diese Struktur zu verbildlichen? Am Besten mal mit einer Powerpointpräsentation beginnen, die Arbeit muss ja in zwei Wochen dem Examenskolloquium vorgestellt werden.* Ausserdem kann man dort mal zeigen, was man so alles drauf hat! Genau! Was einerseits natürlich der Versuch ist, sich erneut vor der dringend nötigen Beschäftigung mit der Theorie zu drücken, hat andererseits einen ungeahnten pädagogischen Effekt: denn das ist gar nicht so einfach!

Was zuerst? Klar, dass in der Arbeit erst der historische Hintergrund kommt, dann die Theorie, und dann der ganze Grammatikkram und die Empirie, zum Schluss die Diskussion. Aber wie in 20 Minuten dieses Projekt vorstellen? Kurz fassen, das Wichtige erkennen und einfach das widergeben, was man theoretisch in den letzten drei Wochen gemacht hat.

Andererseits zeigt das so toll auf, was man so alles nicht drauf hat.

*Aufmerksamen Lesern wird nicht entgangen sein, dass hier der Autorin der Zufall bzw. die Krankheit des Professors zu Hilfe kam und sie somit erst in zwei Wochen und nicht schon morgen präsentieren muss.

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Willkommen.

Na, jetzt fängt der Stress doch erst richtig an.

…antwortete mein Professor auf meine Feststellung, dass ich mich eigentlich gar nicht entspannt fühlte, jetzt, wo ich doch meine letzte Hausarbeit abgegeben habe.

Also ich möchte keinen Stress aufkommen lassen. Wäre doch gelacht. Warum macht sich (und mich) die ganze Welt so wahnsinnig und wahnsinnig verrückt? Es ist sicherlich richtig und wichtig, dass ich das Panikorchester dirigiere. Mein eigenes. Und alles ist immer eine Qual und ich bin auch immer die einzige, die leidet. Und jetzt soll ich eine Magisterarbeit schreiben.

Wie wir alle wissen, nach der Hausarbeit ist vor der Magisterarbeit.

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